Jackery Explorer 1000 v2 im Produktcheck: Lohnt sich die Powerstation?
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Die Jackery Explorer 1000 v2 ist eine kompakte Powerstation mit 1.070 Wh, LiFePO4-Akku und 1.500 W Dauerleistung. Mit 10,8 kg war sie das leichteste Gerät im ADAC-Test 2025 und bekam dort die beste App bescheinigt. Trotzdem lautet das ADAC-Urteil 5,0 (mangelhaft). Hier liest du, warum das so ist, was andere Tests messen und für wen die Powerstation trotzdem in Frage kommt.
Wir haben die Powerstation nicht selbst gemessen; wir fassen Herstellerangaben und unabhängige Tests zusammen. Alle Quellen findest du am Ende der Seite.
- Für wen: Wer eine leichte 1-kWh-Station vor allem an der Steckdose oder nur mit Solar lädt, die App schätzt und die Explorer 1000 v2 vielleicht schon besitzt.
- Für wen nicht: Wer im Auto oder Van gleichzeitig über die Kfz-Steckdose und ein Solarpanel laden möchte, wer später Zusatzakkus anschließen will oder viele Steckdosen braucht.
- Unser Fazit: In Handhabung und Messwerten schneidet die Explorer 1000 v2 ordentlich bis gut ab. Wegen des Sicherheitsbefunds des ADAC, zu dem wir keine Reaktion von Jackery gefunden haben, empfehlen wir sie derzeit nicht und nennen unten Alternativen mit guter ADAC-Note.
Jackery Explorer 1000 v2
ADAC 5,0: nicht empfohlen- 1.070 WhKapazität
- 1.500 WDauerleistung
- 10,8 kgGewicht
- LiFePO4Akku
- 400 bis 600 €Preisband laut unserer Bestenliste (Stand 10/2026)
- Leichtestes Gerät im ADAC-Test 2025
- Beste App im ADAC-Testfeld, Ladeleistung einstellbar
- Am Netz mit Notfall-Lademodus in rund 1 Stunde voll
- ADAC: DC-Ladeeingänge nicht entkoppelt, Gesamtnote 5,0
- Nicht erweiterbar, nur zwei 230-V-Steckdosen (EU-Version)
- Solareingang höchstens 400 W
Nicht von Stiftung Warentest geprüft. Daten von Jackery, Messwerte von ADAC, nextpit und OutdoorGearLab.
Die wichtigsten Daten
Die Tabelle zeigt die Angaben von Jackery für die deutsche Version (Modell JE-1000D) und, wo vorhanden, Messwerte aus den Tests. Achtung bei englischsprachigen Tests: Die US-Version hat drei Steckdosen für 120 V, die EU-Version zwei für 230 V.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Kapazität | 1.070 Wh (Jackery) |
| Nutzbar laut Test | 943 Wh an der 230-V-Steckdose und 930 Wh an den DC-Ausgängen (ADAC); 902 Wh (nextpit); 910 Wh an der US-Version (OutdoorGearLab) |
| Leistung | 1.500 W dauerhaft, 3.000 W Spitze |
| Ausgänge | 2x 230 V, 2x USB-C (100 W und 30 W), 1x USB-A (18 W), 1x Kfz-Steckdose 12 V/10 A |
| Laden am Netz | bis 1.500 W laut ADAC; regulär ca. 1,7 Stunden, im Notfall-Lademodus per App ca. 1 Stunde (Jackery); nextpit maß 50 Minuten, im leisen Lademodus lädt sie mit etwa 260 W |
| Laden per Solar | zwei DC-Eingänge (DC8020), 12 bis 16 V mit bis 8 A und 16 bis 60 V mit bis 10,5 A, zusammen höchstens 400 W; mit zwei 200-W-Panels ca. 3,8 Stunden (Jackery, unter Idealbedingungen) |
| Laden im Auto | 12 V, rund 100 W (ADAC); ca. 12 Stunden (Jackery) |
| Gewicht | 10,8 kg (Jackery und ADAC) |
| Maße | 32,7 × 22,4 × 24,7 cm |
| Akku | LiFePO4, 4.000 Zyklen bis mindestens 70 % Restkapazität (Jackery) |
| USV-Funktion | ja, Umschaltung in unter 20 ms; laut Handbuch keine echte unterbrechungsfreie Versorgung, nicht für Server oder Workstations empfohlen |
| Erweiterungsakku | nein |
| App | ja, per Bluetooth und WLAN; Ladeleistung einstellbar |
| Lautstärke | ca. 47 dB im Betrieb und ca. 30 dB im leisen Lademodus (nextpit, abhängig vom Abstand); Jackery nennt unter 30 dB im leisen Modus |
| Temperatur | Laden 0 bis 45 °C, Entladen −10 bis 45 °C |
| Garantie | 36 Monate, plus 2 Jahre Verlängerung nach Registrierung (laut Jackery-Handbuch); prüfe die Bedingungen beim Kauf |
Die 1.070 Wh sind die Energie im Akku. Wie viel davon an deinen Geräten ankommt, hängt vom Wechselrichter ab. Die Messwerte liegen bei 84 bis 88 Prozent der Nennkapazität und passen damit gut zu unserem seitenweiten Rechenfaktor von 0,85. Den Unterschied zwischen Watt und Wattstunden erklärt Watt und Wattstunden einfach erklärt. Warum LiFePO4 bei Powerstations Standard ist, steht in LiFePO4 oder NMC.
Was die Tests sagen
Stiftung Warentest hat die Explorer 1000 v2 bisher nicht geprüft. Im Powerstation-Test aus test 8/2023 war nur die kleinere Explorer 500 dabei. Den umfangreichsten deutschen Test hat der ADAC im Juni 2025 veröffentlicht. Getestet wurde genau dieses Modell, die Explorer 1000 v2, mit Firmware-Stand 1.0.
| Quelle | Note oder Messwert | Kernaussage |
|---|---|---|
| ADAC (06/2025) | Gesamtnote 5,0 (mangelhaft), Platz 8 von 8; Handhabung 1,8, Funktion 2,9, Ausstattung 2,1, Sicherheit 5,0; 943 Wh nutzbar | Zuverlässig, leicht, beste App im Test. Abgewertet wegen nicht entkoppelter DC-Ladeeingänge. |
| nextpit (09/2024) | 4,5 von 5 Sternen laut testberichte.de; 902 Wh nutzbar, in 50 Minuten voll | Effizient, kompakt, gut zu tragen. Kritik: nicht alle Anschlüsse abgedeckt, unter Last hörbar. |
| TechRadar (12/2024) | 4,5 von 5 Sternen; am Netz ca. 1 Stunde 40 Minuten regulär | Sehr gute Wahl für unterwegs und als Reserve zuhause. Kritik: nicht wettergeschützt, auf 1.500 W begrenzt. |
| OutdoorGearLab (07/2026) | 67 von 100 Punkten, Platz 7 von 14; 910 Wh nutzbar (US-Version) | Leicht, leise, einfach zu bedienen. Kritik: im Vergleich langsam beim Laden, Solareingang nur 400 W. |
| Macerkopf (05/2025) | ohne Note | Positiver Praxisbericht zum Camping, gelobt werden Display, App und der leise Modus. |
Bei Ausdauer und Effizienz sind sich die Tests einig. Der ADAC maß 943 Wh an der Steckdose, nextpit 902 Wh, OutdoorGearLab 910 Wh. Das sind 84 bis 88 Prozent der Nennkapazität, ein guter Wert für diese Klasse. Auch Gewicht, App und Bedienung loben fast alle.
Wichtig für die Einordnung: Keiner der anderen Tests hat untersucht, was beim gleichzeitigen Laden über Auto und Solar passiert. Die positiven Urteile von nextpit, TechRadar und anderen widersprechen dem ADAC-Befund deshalb nicht. Sie haben diesen Punkt schlicht nicht geprüft und erwähnen ihn auch nicht.
Zu Erfahrungen von Käuferinnen und Käufern gibt es nur grobe Daten. testberichte.de nennt im Schnitt 4,5 Sterne aus 362 Amazon-Bewertungen. In Tests und Bewertungen tauchen immer wieder dieselben Punkte auf: Die Station ist leicht für ihre Größe, die Schnellladung funktioniert, und der Lüfter ist unter hoher Last gut zu hören.
Der ADAC-Befund im Detail
Die Note 5,0 kommt aus einem einzigen Punkt, dem Sicherheitsbefund. Ein Schadstoff- oder Brandbefund ist das nicht. Den Schutz vor Kurzschluss und Überlast an den Ausgängen hat die Explorer 1000 v2 wie alle acht Geräte im Test bestanden.
Die Explorer 1000 v2 hat zwei Gleichstrom-Eingänge, über die du sie im Auto oder mit Solarpanels lädst. Laut ADAC sind diese beiden Eingänge nicht voneinander entkoppelt. Hängt an einem Eingang ein Solarpanel (bis 60 V und 400 W), liegt diese Spannung auch am zweiten Eingang an, und umgekehrt. Steckt dort gleichzeitig das Ladekabel im Auto, kann die höhere Spannung ins 12-V-Bordnetz gelangen. Schäden am Fahrzeug sind dann laut ADAC nicht auszuschließen.
Weder das Gerät noch die Anleitung schließen dieses gleichzeitige Laden aus. Das ist der eigentliche Kritikpunkt. Der ADAC wertet in solchen Fällen die Gesamtnote auf mangelhaft ab, egal wie gut die übrigen Noten sind. Die Sicherheit fließt sonst nicht in die Gewichtung ein (Handhabung 35 %, Funktion 35 %, Ausstattung 30 %). Nach unserer eigenen Überschlagsrechnung mit dieser Gewichtung läge die Explorer 1000 v2 ohne den Befund bei etwa 2,3. Das ist kein Wert des ADAC. Die Ective BlackBox 10 bekam aus demselben Grund ebenfalls 5,0.
Hat Jackery reagiert? Eine öffentliche Stellungnahme, einen Rückruf oder eine Änderung der Hardware haben wir bis zum 08.10.2026 nicht gefunden. Weder die ADAC-Seiten noch die Presseberichte von GIGA und iFun enthalten eine Antwort von Jackery. Das von uns gesichtete Handbuch für das Modell JE-1000D geht auf das gleichzeitige Laden über Auto und Solar nicht ein. Der ADAC führt die Note weiterhin. Ob neuere Geräte oder Firmware-Stände den Befund ändern, ist nicht belegt.
Was heißt das praktisch? Das Risiko entsteht nur, wenn beide DC-Eingänge gleichzeitig belegt sind und einer davon am Auto hängt. Lädst du nur an der Steckdose, nur per Solar oder nur im Auto, betrifft dich der Befund nach der ADAC-Beschreibung nicht. Der Punkt ist trotzdem ernst, weil im Alltag, etwa im Van, genau diese Kombination naheliegt und nichts davor warnt.
Lade die Explorer 1000 v2 nie gleichzeitig über die Kfz-Steckdose und ein Solarpanel. Allgemein gilt für jede Powerstation: Nutze zwei Gleichstromquellen nur dann gleichzeitig, wenn der Hersteller das ausdrücklich erlaubt, und halte dich an die Spannungsgrenzen der Anleitung. Für eine feste Verbindung mit dem Bordnetz oder dem Hausnetz ist eine Elektrofachkraft zuständig. Mehr dazu in Solarpanel an die Powerstation anschließen und Powerstation im Van und Wohnmobil.
Wie lange läuft was?
Für die Rechnung nehmen wir 1.070 Wh mal 0,85, das ergibt rund 910 Wh nutzbare Energie. Das liegt genau im Bereich der Testwerte (902 bis 943 Wh). Alle Zeiten sind ca.-Werte, echte Geräte schwanken je nach Temperatur, Einstellung und Alter.
| Gerät (Beispielwert) | Verbrauch | Laufzeit (ca.) |
|---|---|---|
| Kompressor-Kühlbox | 190 bis 534 Wh pro Tag | 1,7 bis 4,8 Tage |
| Kühl-Gefrier-Kombination (150 kWh im Jahr) | 411 Wh pro Tag | 2,2 Tage |
| Laptop | 60 W | 15 Stunden |
| WLAN-Router | 15 W | 60 Stunden |
| CPAP ohne Befeuchter | 40 W | 23 Stunden, rund 2,8 Nächte zu je 8 Stunden |
| Föhn auf mittlerer Stufe | 1.200 W | 45 Minuten |
| Wasserkocher oder Föhn mit 2.000 W | 2.000 W | nicht möglich, über der Dauerleistung von 1.500 W |
1.070 Wh × 0,85 = rund 910 Wh. Kühlschrank: 910 Wh ÷ 411 Wh pro Tag = rund 2,2 Tage. Laptop: 910 Wh ÷ 60 W = rund 15 Stunden. Föhn: 910 Wh ÷ 1.200 W = rund 0,76 Stunden, also etwa 45 Minuten.
Den Anlaufstrom eines Kühlschranks schafft die Explorer 1000 v2 mit 3.000 W Spitzenleistung in der Regel, Details stehen in Startstrom beim Kühlschrank. Wie du die Laufzeit für dein eigenes Gerät rechnest, zeigt Wie lange läuft ein Kühlschrank an einer Powerstation?. Für eigene Werte nutze unseren Laufzeit-Rechner. Wenn du ein CPAP-Gerät betreibst, lies vorher CPAP-Gerät bei Stromausfall und sprich mit deinem Arzt oder dem Gerätehersteller.
Stärken und Schwächen
So fassen wir Herstellerdaten und Testergebnisse zusammen:
- Leicht: 10,8 kg, das leichteste Gerät im ADAC-Test 2025
- Hohe nutzbare Kapazität: 902 bis 943 Wh in den Tests
- Stabile, hohe Ausgangsleistung laut ADAC, 1.500 W dauerhaft
- Schnell voll: im Notfall-Lademodus rund 1 Stunde, nextpit maß 50 Minuten
- Beste App im ADAC-Test, Ladeleistung einstellbar, Bluetooth und WLAN
- Beleuchtete Tasten und eingebaute Leuchte
- ADAC-Sicherheitsbefund: DC-Ladeeingänge nicht entkoppelt, Gesamtnote 5,0
- Keine öffentliche Reaktion von Jackery gefunden (Stand 08.10.2026)
- Nicht erweiterbar, kein Zusatzakku möglich
- Nur zwei 230-V-Steckdosen und ein USB-A-Anschluss
- Solareingang auf 400 W begrenzt
- Kfz- und Solarladekabel nicht im Lieferumfang (ADAC), einige Anschlüsse ohne Abdeckung (nextpit)
Für wen sie passt
Technisch passt eine 1-kWh-Station wie diese zu vielen Einsätzen. Ob die Explorer 1000 v2 für dich in Frage kommt, hängt vor allem davon ab, wie du sie lädst.
Camping und Van
Gewicht und Kapazität passen gut für ein langes Wochenende mit Kühlbox, Licht und Handys. Genau hier liegt aber der Haken: Im Van liegt es nahe, während der Fahrt über die Kfz-Steckdose und gleichzeitig über ein Dachpanel zu laden. Das solltest du mit diesem Modell nicht tun. Welche Größe du für Camping brauchst, zeigt Welche Powerstation fürs Camping?.
Notstrom und Stromausfall
Für Kühlschrank, Router, Licht und Handys reicht die Kapazität für ein bis zwei Tage, wenn du sparsam bist. Was bei einem Stromausfall sinnvoll ist, steht in Was geht bei Stromausfall mit einer Powerstation?. Geräte schließt du direkt an die Powerstation an. Eine Einspeisung ins Hausnetz ist nur über zugelassene Lösungen und eine Elektrofachkraft erlaubt, nie über Bastellösungen oder Stecker-Adapter.
Balkonkraftwerk und Solar
Mit höchstens 400 W Solarleistung und zwei Eingängen ist sie eher für ein bis zwei faltbare Panels gedacht. Für größere Solarflächen oder als Speicher am Balkonkraftwerk gibt es Modelle mit 600 bis 1.000 W Solareingang.
Garten und Werkstatt
Akkus laden oder Elektrowerkzeuge bis 1.500 W betreiben ist möglich. Geräte mit Motor brauchen beim Anlaufen kurz mehr Leistung, die 3.000 W Spitze sind dafür die Grenze. Draußen gilt: vor Regen schützen, die Anschlüsse sind nicht wettergeschützt.
Homeoffice als USV
Die Umschaltung in unter 20 ms reicht für viele Router und Laptops. Laut Handbuch ist das aber keine echte unterbrechungsfreie Versorgung, für Desktop-PCs ohne eigenen Akku ist das ein Risiko. Mehr dazu in Powerstation fürs Homeoffice. Betreibe die Powerstation in Innenräumen gut belüftet, decke sie nicht ab und stell sie nicht neben Heizkörper.
Alternativen
Die Alternativen stammen aus unserer Bestenliste der Powerstations, wo die Explorer 1000 v2 unter Nicht in der Liste steht. Alle Daten kannst du im Vergleich nebeneinander legen. Die Preisbänder gelten mit Stand 10/2026.
| Modell | Wh | Dauer-W | Gewicht | Test | Preisband |
|---|---|---|---|---|---|
| Jackery Explorer 1000 v2 | 1.070 | 1.500 | 10,8 kg | ADAC 5,0 | 400 bis 600 € |
| EcoFlow DELTA 3 Plus | 1.024 | 1.800 | 12,5 kg | ADAC 2,1 | 400 bis 600 € |
| Anker SOLIX C1000 Gen 2 | 1.024 | 2.000 | 11,3 kg | nicht vom ADAC getestet | 400 bis 600 € |
| Bluetti AC180P | 1.440 | 1.800 | 16 kg | ADAC 2,0 | 600 bis 900 € |
| Allpowers R1500 | 1.152 | 1.800 | 16,7 kg | ADAC 2,5 | 400 bis 600 € |
EcoFlow DELTA 3 Plus: Platz 2 im selben ADAC-Test mit Note 2,1. Zwei Solareingänge mit je 500 W, vier Steckdosen und per Zusatzakku erweiterbar. Etwas schwerer. Mehr im Produktcheck zur DELTA 3 Plus.
Anker SOLIX C1000 Gen 2: Fast so leicht wie die Jackery, mit 2.000 W Dauerleistung und sehr schneller Netzladung. Vom ADAC nicht getestet, dafür gibt es keine bekannten Sicherheitsbefunde. Details im Produktcheck zur C1000 Gen 2.
Bluetti AC180P: ADAC-Testsieger 2025 mit Note 2,0 und mehr Kapazität. Sie wiegt aber 16 kg und hat nur zwei Steckdosen. Mehr im Produktcheck zur AC180P.
Allpowers R1500: ADAC-Note 2,5, großer Solareingang und erweiterbar. Mit 16,7 kg schwer und zeitweise nur eingeschränkt erhältlich.
Brauchst du mehr Reserve, lohnt ein Blick auf den großen Bruder im Produktcheck zur Jackery Explorer 2000 v2.
Jackery Explorer 1000 v2
ADAC 5,0: nicht empfohlen- 1.070 WhKapazität
- 1.500 WDauerleistung
- 10,8 kgGewicht
- LiFePO4Akku
- 400 bis 600 €Preisband laut unserer Bestenliste (Stand 10/2026)
- 902 bis 943 Wh nutzbar in den Tests
- Leicht und gut zu tragen
- Gute App mit einstellbarer Ladeleistung
- Nie gleichzeitig über Auto und Solar laden (ADAC-Befund)
- Nicht erweiterbar
- Solar höchstens 400 W
Nicht von Stiftung Warentest geprüft. Daten von Jackery, Messwerte von ADAC, nextpit und OutdoorGearLab.
Häufige Fragen
Warum hat die Explorer 1000 v2 beim ADAC nur mangelhaft bekommen?
Wegen eines Sicherheitsbefunds: Die beiden DC-Ladeeingänge sind laut ADAC nicht voneinander entkoppelt. Lädst du gleichzeitig im Auto und mit Solar, kann die Solarspannung bis 60 V ins Bordnetz des Autos gelangen. In Handhabung (1,8), Funktion (2,9) und Ausstattung (2,1) schnitt sie ordentlich bis gut ab.
Kann ich einen Kühlschrank damit betreiben?
Ja. Mit 1.500 W Dauerleistung und 3.000 W Spitze schafft sie den Anlauf üblicher Kühlschränke. Eine Kühl-Gefrier-Kombination mit 150 kWh im Jahr läuft rechnerisch rund 2,2 Tage.
Wie lange dauert das Laden?
An der Steckdose regulär ca. 1,7 Stunden, im Notfall-Lademodus per App ca. 1 Stunde; nextpit maß 50 Minuten. Mit zwei 200-W-Panels nennt Jackery ca. 3,8 Stunden unter Idealbedingungen, im Auto ca. 12 Stunden.
Wie lange hält der Akku?
Jackery nennt 4.000 Ladezyklen, danach soll der LiFePO4-Akku noch mindestens 70 Prozent Kapazität haben. Lagere die Station kühl und lade sie laut Handbuch mindestens alle sechs Monate voll, sonst kann die Garantie auf die Zellen erlöschen.
Darf ich sie in der Wohnung benutzen?
Ja, LiFePO4-Powerstations geben im Betrieb keine Abgase ab. Stell sie trocken und gut belüftet auf, decke die Lüftungsschlitze nicht ab und halte sie von Hitze und direkter Sonne fern. Verbinde sie nicht selbst mit dem Hausnetz.
Quellen
- Jackery Explorer 1000 v2 im Test, ADAC, abgerufen am 08.10.2026
- Mobile Powerstations im ADAC Test: Nur die Hälfte schneidet gut ab, ADAC, abgerufen am 08.10.2026
- Nicht jede Powerstation ist ein sicherer Begleiter, ADAC Presse, abgerufen am 08.10.2026
- Jackery Explorer 1000 (JE-1000D) User Manual, Jackery (PDF bei Mr. Solar), abgerufen am 08.10.2026
- Jackery Explorer 1000 v2 Powerstation 1070 Wh 1500 W LiFePO4, technische Daten, OBI, abgerufen am 08.10.2026
- Jackery Explorer 1000 v2 im Test, nextpit, abgerufen am 08.10.2026
- Jackery Explorer 1000 v2 im Test, testberichte.de, abgerufen am 08.10.2026
- Jackery Explorer 1000 v2 portable power station review, TechRadar, abgerufen am 08.10.2026
- Jackery Explorer 1000 v2 Review, OutdoorGearLab, abgerufen am 08.10.2026
- Jackery Explorer 1000 v2 im Test: die ideale Powerstation für Campingfans, Macerkopf, abgerufen am 08.10.2026
- ADAC warnt: Powerstation-Fehler kommt euch richtig teuer zu stehen, GIGA, abgerufen am 08.10.2026
- ADAC-Powerstation-Test: 8 portable Stromspeicher im Vergleich, iFun, abgerufen am 08.10.2026
- Powerstations im Test: Steckdosen für unterwegs, Stiftung Warentest, abgerufen am 08.10.2026